{"id":37,"date":"2024-02-23T10:00:32","date_gmt":"2024-02-23T10:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/chapter\/computer\/"},"modified":"2024-06-28T12:29:05","modified_gmt":"2024-06-28T12:29:05","slug":"computer","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/chapter\/computer\/","title":{"raw":"Computer","rendered":"Computer"},"content":{"raw":"<h1 id=\"z1a6a33d6840c\" class=\"in-list\">Digitale Signale und Bin\u00e4rcode<\/h1>\r\n<p class=\"p1\">Damit Architekten die gebaute Umwelt am Computer planen und modifizieren k\u00f6nnen, muss die physische reale Welt in Signale \u00fcbersetzt werden, die Computer verstehen. Diese Signale sind numerische Gr\u00f6ssen (Zahlen), und Instruktionen, wie diese Daten verarbeitet werden sollen.<\/p>\r\n\r\n\r\n[caption id=\"attachment_27\" align=\"aligncenter\" width=\"300\"]<img id=\"zd97ce4b5bd3b\" class=\"in-list wp-image-25 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/digital_analog-copy-300x87.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"87\" \/> Kontinuierliche (analoge) und diskrete (digitale) Signale[\/caption]\r\n<p class=\"p1\">Die Werte in der realen Welt - z.B. physikalische Gr\u00f6ssen wie Temperatur, Luftdruck, Wasserstand, eine Tonfrequenz oder Lautst\u00e4rke, oder auch eine Position im Raum - sind stufenlos, kontinuierlich an jeder beliebigen Stelle und Zeitpunkt messbar. Man nennt dies ein analoges Signal, und Quecksilberthermometer oder -barometer sind Beispiele f\u00fcr analoge Sensoren.<\/p>\r\nEin <strong>analoges Signal<\/strong> ist eine physikalische Gr\u00f6\u00dfe, die im Verlauf der Gr\u00f6\u00dfe (Amplitude) als auch im zeitlichen Verlauf kontinuierliche Werte annehmen kann.\r\n<p class=\"p1\">Computer k\u00f6nnen nun diese analogen Signale mit einer vorbestimmten Aufl\u00f6sung (z.B. Temperatur auf 1\/10\u00b0 oder eine Nachkommastelle pr\u00e4zise) und in vorbestimmten Zeitintervallen (z.B alle 10 Minuten oder alle 5 Millisekunden) abfragen und als Zahl speichern.<\/p>\r\nEin <strong>digitales Signal<\/strong> (digitus: Finger, lat.) ist eine physikalische Gr\u00f6\u00dfe, die nur bestimmte diskrete Werte annehmen kann. Die Werte entsprechen der Anzahl der vordefinierten Zust\u00e4nde. Werden zwei Zust\u00e4nde definiert (0 und 1), dann handelt es sich um bin\u00e4re (digitale) Signale.\r\n<p class=\"p1\">Computer arbeiten mit winzig kleinen Einheiten genannt \"bit\". Das Wort hat nicht nur die g\u00e4ngige englische Bedeutung von \"ein wenig\", sondern ist im Computer-Jargon auch der Zusammenzug aus \"<strong>bi<\/strong>nary\" und \"dig<strong>it<\/strong>\". Digit kommt davon dass es einen Wert anzeigt. \"Binary\" (dt. bin\u00e4r) kommt von bi = 2. Ein bit kann also 2 Werte annehmen, 0 oder 1, an oder aus, wahr oder falsch.<\/p>\r\n<p class=\"p1\">Um mehr Zahlen anzeigen zu k\u00f6nnen braucht man mehr Bits. Mit 3 Bits kann man 8 verschiedene Zahlen anzeigen (2\u00b3):<\/p>\r\n<code>000 = 0 \/ 001 = 1 \/ 010 = 2 \/ 011 = 3<\/code>\r\n<code>100 = 4 \/ 101 = 5 \/ 110 = 6 \/ 111 = 7<\/code>\r\n\r\nUm ein digitales Thermometer zu bauen, das von -60\u00b0 bis +60\u00b0 anzeigen kann braucht man also 7 Bits: 6 f\u00fcr die 60 (64=2\u2076) Zahlen, und 1 f\u00fcr das Vorzeichen (+ oder -).\r\n\r\nEin [pb_glossary id=\"232\"]<strong>Bin\u00e4rcode<\/strong>[\/pb_glossary] ist ein Code, in dem Informationen durch Sequenzen von zwei verschiedenen Symbolen (zum Beispiel 1\/0 oder wahr\/falsch) dargestellt werden.\r\n\r\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zELAfmp3fXY[\/embed]\r\n\r\n[caption id=\"attachment_27\" align=\"aligncenter\" width=\"180\"]<img id=\"z76b6aabfedd8\" class=\"in-list wp-image-659 size-full\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/Wikipedia_in_binary.gif\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"35\" \/> Bin\u00e4re Darstellung des Wortes \u201eWikipedia\u201c[\/caption]\r\n\r\nAlle 0\/1-Zeichenketten in dem Wort Wikipedia fangen mit der Sequenz 01 an. Dies sagt dem Computer, dass was danach kommt ein Buchstabe ist, und die resultierende Zahl gem\u00e4ss einer <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/List_of_Unicode_characters\">definierten Tabelle<\/a> einem Zeichen entspricht.\r\n\r\nIm weiteren Sinne war Leibniz wegbereitend f\u00fcr die Rechenmaschine im heutigen Sinne, den Computer. Er entdeckte, dass sich Rechenprozesse viel einfacher mit einer bin\u00e4ren Zahlencodierung durchf\u00fchren lassen, und ferner, dass sich mittels des bin\u00e4ren Zahlencodes die Prinzipien der Arithmetik mit den Prinzipien der Logik verkn\u00fcpfen lassen (siehe De progressione Dyadica, 1679; oder Explication de l\u2019Arithmetique Binaire, 1703). Die hier erforschten Prinzipien wurden erst 230 Jahre sp\u00e4ter in der Konstruktion von Rechenmaschinen eingesetzt (z. B. bei der Zuse Z1). Leibniz hatte beim Bau einer Rechenmaschine, anders als fr\u00fchere Erfinder, eher philosophische Motive. Mit dem viel bem\u00fchten Zitat, es sei \u201eausgezeichneter Menschen unw\u00fcrdig, gleich Sklaven Stunden zu verlieren mit Berechnungen\u201c, wird eine Grenze zwischen Mensch und Maschine gezogen. Dem Erfindergeist (Freiheit, Spontaneit\u00e4t und Vernunft) als das spezifisch Menschliche wird das Mechanische der technisch-nat\u00fcrlichen Kausalit\u00e4t gegen\u00fcbergestellt. (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gottfried_Wilhelm_Leibniz#Die_Leibniz%E2%80%99sche_Rechenmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a>)\r\n<div class=\"textbox tbverweis\">\u201e<em>Es ist unw\u00fcrdig, die Zeit von hervorragenden Leuten mit knechtischen Rechenarbeiten zu verschwenden, weil bei Einsatz einer Maschine auch der Einf\u00e4ltigste die Ergebnisse sicher hinschreiben kann.\u201c<\/em>Gottfried Wilhelm Leibniz\r\n\r\n<\/div>\r\nBin\u00e4rcodes bilden auf Grund ihrer Einfachheit in aller Regel die Grundlage f\u00fcr die Verarbeitung digitaler Informationen und werden deshalb h\u00e4ufig im Zusammenhang mit deren Verarbeitung genannt; \u201eComputer funktionieren mit diesem Code\u201c.\r\n\r\nViele der Bin\u00e4rcode-Arten sind im Gebiet der Informationstechnik entstanden und werden dort verwendet; der Ausdruck \u201eBin\u00e4rcode\u201c wird im Computer-Sprachgebrauch auch als Synonym f\u00fcr Maschinencode, Maschinenprogramm oder Maschinensprache verwendet.\r\n<h1 id=\"z178ab96e1748\" class=\"in-list\">Vom Jacquard Webstuhl zur Rechenmaschine<\/h1>\r\nAls\u00a0<b>Jacquardwebstuhl<\/b>\u00a0bezeichnet man den von\u00a0<a title=\"Joseph-Marie Jacquard\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joseph-Marie_Jacquard\">Joseph-Marie Jacquard<\/a>\u00a0weiterentwickelten\u00a0<a title=\"Webstuhl\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Webstuhl\">Webstuhl<\/a>. Beim urspr\u00fcnglichen Jacquardwebstuhl wurden die Platinenbewegungen durch <a title=\"Lochkarte\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lochkarte\">Lochkarten<\/a> gesteuert. Dies war eine der ersten bekannten Anwendungen der Lochkartentechnik \u00fcberhaupt. Zur <strong>Hardware<\/strong>, dem Webstuhl, haben wir hier also erstmals eine <strong>Software<\/strong>, die Lochkarte, die die Hardware steuern kann. Die meisten neueren Einrichtungen arbeiten mit elektromagnetischer \u00dcbertragung der vom Computer gegebenen Steuerungsimpulse. Diese Verwendung von austauschbaren Lochkarten zur Steuerung einer Abfolge von Vorg\u00e4ngen gilt als wichtiger Schritt in der Geschichte der Computerhardware und hat die Analytical Engine von Charles Babbage inspiriert. (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jacquardwebstuhl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a>)\r\n\r\nDie <b>Analytical Engine<\/b>\u00a0(englisch\u00a0f\u00fcr\u00a0<i>Analytische Maschine<\/i>) ist der Entwurf einer mechanischen <a title=\"Rechenmaschine\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rechenmaschine\">Rechenmaschine<\/a>\u00a0f\u00fcr allgemeine Anwendungen. Sie stammt von dem britischen Mathematikprofessor\u00a0<a title=\"Charles Babbage\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charles_Babbage\">Charles Babbage<\/a>\u00a0(1791\u20131871) und stellt einen wichtigen Schritt in der Geschichte des\u00a0<a title=\"Computer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Computer\">Computers<\/a> dar. Als\u00a0<a title=\"Computerprogramm\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Computerprogramm\">Programme<\/a>\u00a0gibt es tabellarische Darstellungen; ein Satz von 1837\/38 ist erhalten und enth\u00e4lt bereits das Beispiel f\u00fcr die Aufl\u00f6sung eines linearen Gleichungssystems, wie es von\u00a0<a title=\"Luigi Federico Menabrea\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luigi_Federico_Menabrea\">Luigi Federico Menabrea<\/a>\u00a01842 und\u00a0<a title=\"Ada Lovelace\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ada_Lovelace\">Ada Lovelace<\/a>\u00a01843 ver\u00f6ffentlicht wurde; von letzterer ist wohl das Beispiel der Berechnung der\u00a0<a title=\"Bernoulli-Zahl\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernoulli-Zahl\">Bernoulli-Zahlen<\/a>. (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Analytical_Engine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a>)\r\n\r\nEine\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turingmaschine\"><b>Turingmaschine<\/b><\/a>\u00a0ist ein mathematisches\u00a0<a title=\"Modell\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Modell\">Modell<\/a>\u00a0der\u00a0<a title=\"Theoretische Informatik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theoretische_Informatik\">theoretischen Informatik<\/a>, das eine\u00a0<a title=\"Automat (Informatik)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Automat_(Informatik)\">abstrakte Maschine<\/a>\u00a0definiert. Bei diesem Rechnermodell werden nach festgelegten Regeln Manipulationen von\u00a0<a title=\"Zeichen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zeichen\">Zeichen<\/a>\u00a0vorgenommen. Die Turingmaschine ist benannt nach dem britischen Mathematiker\u00a0<a title=\"Alan Turing\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alan_Turing\">Alan Turing<\/a>, der sie 1936\/37 einf\u00fchrte. Turingmaschinen machen die Begriffe des\u00a0<a title=\"Algorithmus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Algorithmus\">Algorithmus<\/a>\u00a0und der\u00a0<a title=\"Berechenbarkeit\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berechenbarkeit\">Berechenbarkeit<\/a>\u00a0<a title=\"Mathematik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mathematik\">mathematisch<\/a> fassbar, das hei\u00dft, sie formalisieren diese Begriffe und bilden eines der Fundamente der <a title=\"Theoretische Informatik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theoretische_Informatik\">Theoretischen Informatik<\/a>. (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turingmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a>)\r\n\r\n[caption id=\"attachment_27\" align=\"aligncenter\" width=\"300\"]<img id=\"z65de0e4c75cd\" class=\"in-list wp-image-27 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-300x150.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/> 1-Band-Turingmaschine: abstraktes Modell eines Rechners, der mit nur drei Operationen (Lesen, Schreiben und Kopf Bewegen) s\u00e4mtliche berechenbare Probleme l\u00f6sen kann[\/caption]\r\n<h1 id=\"zcb8a10d74e20\" class=\"in-list\">Bildtafeln<\/h1>\r\n[gallery link=\"file\" ids=\"32,31,357,30,36,35,33,34\"]","rendered":"<h1 id=\"z1a6a33d6840c\" class=\"in-list\">1.1 \u2013 Digitale Signale und Bin\u00e4rcode<\/h1>\n<p class=\"p1\">Damit Architekten die gebaute Umwelt am Computer planen und modifizieren k\u00f6nnen, muss die physische reale Welt in Signale \u00fcbersetzt werden, die Computer verstehen. Diese Signale sind numerische Gr\u00f6ssen (Zahlen), und Instruktionen, wie diese Daten verarbeitet werden sollen.<\/p>\n<div id=\"attachment_27\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-27\" id=\"zd97ce4b5bd3b\" class=\"in-list wp-image-25 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/digital_analog-copy-300x87.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"87\" srcset=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/digital_analog-copy-300x87.png 300w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/digital_analog-copy-1024x295.png 1024w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/digital_analog-copy-768x222.png 768w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/digital_analog-copy-65x19.png 65w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/digital_analog-copy-225x65.png 225w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/digital_analog-copy-350x101.png 350w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/digital_analog-copy.png 1040w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\">\n<p id=\"caption-attachment-27\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1.1 \u2013 Kontinuierliche (analoge) und diskrete (digitale) Signale<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"p1\">Die Werte in der realen Welt \u2013 z.B. physikalische Gr\u00f6ssen wie Temperatur, Luftdruck, Wasserstand, eine Tonfrequenz oder Lautst\u00e4rke, oder auch eine Position im Raum \u2013 sind stufenlos, kontinuierlich an jeder beliebigen Stelle und Zeitpunkt messbar. Man nennt dies ein analoges Signal, und Quecksilberthermometer oder -barometer sind Beispiele f\u00fcr analoge Sensoren.<\/p>\n<p>Ein <strong>analoges Signal<\/strong> ist eine physikalische Gr\u00f6\u00dfe, die im Verlauf der Gr\u00f6\u00dfe (Amplitude) als auch im zeitlichen Verlauf kontinuierliche Werte annehmen kann.<\/p>\n<p class=\"p1\">Computer k\u00f6nnen nun diese analogen Signale mit einer vorbestimmten Aufl\u00f6sung (z.B. Temperatur auf 1\/10\u00b0 oder eine Nachkommastelle pr\u00e4zise) und in vorbestimmten Zeitintervallen (z.B alle 10 Minuten oder alle 5 Millisekunden) abfragen und als Zahl speichern.<\/p>\n<p>Ein <strong>digitales Signal<\/strong> (digitus: Finger, lat.) ist eine physikalische Gr\u00f6\u00dfe, die nur bestimmte diskrete Werte annehmen kann. Die Werte entsprechen der Anzahl der vordefinierten Zust\u00e4nde. Werden zwei Zust\u00e4nde definiert (0 und 1), dann handelt es sich um bin\u00e4re (digitale) Signale.<\/p>\n<p class=\"p1\">Computer arbeiten mit winzig kleinen Einheiten genannt \u201ebit\u201c. Das Wort hat nicht nur die g\u00e4ngige englische Bedeutung von \u201eein wenig\u201c, sondern ist im Computer-Jargon auch der Zusammenzug aus \u201e<strong>bi<\/strong>nary\u201c und \u201edig<strong>it<\/strong>\u201e. Digit kommt davon dass es einen Wert anzeigt. \u201eBinary\u201c (dt. bin\u00e4r) kommt von bi = 2. Ein bit kann also 2 Werte annehmen, 0 oder 1, an oder aus, wahr oder falsch.<\/p>\n<p class=\"p1\">Um mehr Zahlen anzeigen zu k\u00f6nnen braucht man mehr Bits. Mit 3 Bits kann man 8 verschiedene Zahlen anzeigen (2\u00b3):<\/p>\n<p><code>000 = 0 \/ 001 = 1 \/ 010 = 2 \/ 011 = 3<\/code><br>\n<code>100 = 4 \/ 101 = 5 \/ 110 = 6 \/ 111 = 7<\/code><\/p>\n<p>Um ein digitales Thermometer zu bauen, das von -60\u00b0 bis +60\u00b0 anzeigen kann braucht man also 7 Bits: 6 f\u00fcr die 60 (64=2\u2076) Zahlen, und 1 f\u00fcr das Vorzeichen (+ oder -).<\/p>\n<p>Ein <a class=\"glossary-term\" aria-haspopup=\"dialog\" aria-describedby=\"definition\" href=\"#term_37_232\"><strong>Bin\u00e4rcode<\/strong><\/a> ist ein Code, in dem Informationen durch Sequenzen von zwei verschiedenen Symbolen (zum Beispiel 1\/0 oder wahr\/falsch) dargestellt werden.<\/p>\n<div class=\"video-container\" style=\"padding-bottom:75%\"><iframe loading=\"lazy\" id=\"oembed-1\" title=\"Binary Counter\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/zELAfmp3fXY?feature=oembed&amp;rel=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n<div id=\"attachment_27\" style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-27\" id=\"z76b6aabfedd8\" class=\"in-list wp-image-659 size-full\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/Wikipedia_in_binary.gif\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"35\">\n<p id=\"caption-attachment-27\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1.2 \u2013 Bin\u00e4re Darstellung des Wortes \u201eWikipedia\u201c<\/p>\n<\/div>\n<p>Alle 0\/1-Zeichenketten in dem Wort Wikipedia fangen mit der Sequenz 01 an. Dies sagt dem Computer, dass was danach kommt ein Buchstabe ist, und die resultierende Zahl gem\u00e4ss einer <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/List_of_Unicode_characters\">definierten Tabelle<\/a> einem Zeichen entspricht.<\/p>\n<p>Im weiteren Sinne war Leibniz wegbereitend f\u00fcr die Rechenmaschine im heutigen Sinne, den Computer. Er entdeckte, dass sich Rechenprozesse viel einfacher mit einer bin\u00e4ren Zahlencodierung durchf\u00fchren lassen, und ferner, dass sich mittels des bin\u00e4ren Zahlencodes die Prinzipien der Arithmetik mit den Prinzipien der Logik verkn\u00fcpfen lassen (siehe De progressione Dyadica, 1679; oder Explication de l\u2019Arithmetique Binaire, 1703). Die hier erforschten Prinzipien wurden erst 230 Jahre sp\u00e4ter in der Konstruktion von Rechenmaschinen eingesetzt (z. B. bei der Zuse Z1). Leibniz hatte beim Bau einer Rechenmaschine, anders als fr\u00fchere Erfinder, eher philosophische Motive. Mit dem viel bem\u00fchten Zitat, es sei \u201eausgezeichneter Menschen unw\u00fcrdig, gleich Sklaven Stunden zu verlieren mit Berechnungen\u201c, wird eine Grenze zwischen Mensch und Maschine gezogen. Dem Erfindergeist (Freiheit, Spontaneit\u00e4t und Vernunft) als das spezifisch Menschliche wird das Mechanische der technisch-nat\u00fcrlichen Kausalit\u00e4t gegen\u00fcbergestellt. (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gottfried_Wilhelm_Leibniz#Die_Leibniz%E2%80%99sche_Rechenmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a>)<\/p>\n<div class=\"textbox tbverweis\">\u201e<em>Es ist unw\u00fcrdig, die Zeit von hervorragenden Leuten mit knechtischen Rechenarbeiten zu verschwenden, weil bei Einsatz einer Maschine auch der Einf\u00e4ltigste die Ergebnisse sicher hinschreiben kann.\u201c<\/em>Gottfried Wilhelm Leibniz\n<\/div>\n<p>Bin\u00e4rcodes bilden auf Grund ihrer Einfachheit in aller Regel die Grundlage f\u00fcr die Verarbeitung digitaler Informationen und werden deshalb h\u00e4ufig im Zusammenhang mit deren Verarbeitung genannt; \u201eComputer funktionieren mit diesem Code\u201c.<\/p>\n<p>Viele der Bin\u00e4rcode-Arten sind im Gebiet der Informationstechnik entstanden und werden dort verwendet; der Ausdruck \u201eBin\u00e4rcode\u201c wird im Computer-Sprachgebrauch auch als Synonym f\u00fcr Maschinencode, Maschinenprogramm oder Maschinensprache verwendet.<\/p>\n<h1 id=\"z178ab96e1748\" class=\"in-list\">1.2 \u2013 Vom Jacquard Webstuhl zur Rechenmaschine<\/h1>\n<p>Als\u00a0<b>Jacquardwebstuhl<\/b>\u00a0bezeichnet man den von\u00a0<a title=\"Joseph-Marie Jacquard\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joseph-Marie_Jacquard\">Joseph-Marie Jacquard<\/a>\u00a0weiterentwickelten\u00a0<a title=\"Webstuhl\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Webstuhl\">Webstuhl<\/a>. Beim urspr\u00fcnglichen Jacquardwebstuhl wurden die Platinenbewegungen durch <a title=\"Lochkarte\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lochkarte\">Lochkarten<\/a> gesteuert. Dies war eine der ersten bekannten Anwendungen der Lochkartentechnik \u00fcberhaupt. Zur <strong>Hardware<\/strong>, dem Webstuhl, haben wir hier also erstmals eine <strong>Software<\/strong>, die Lochkarte, die die Hardware steuern kann. Die meisten neueren Einrichtungen arbeiten mit elektromagnetischer \u00dcbertragung der vom Computer gegebenen Steuerungsimpulse. Diese Verwendung von austauschbaren Lochkarten zur Steuerung einer Abfolge von Vorg\u00e4ngen gilt als wichtiger Schritt in der Geschichte der Computerhardware und hat die Analytical Engine von Charles Babbage inspiriert. (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jacquardwebstuhl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a>)<\/p>\n<p>Die <b>Analytical Engine<\/b>\u00a0(englisch\u00a0f\u00fcr\u00a0<i>Analytische Maschine<\/i>) ist der Entwurf einer mechanischen <a title=\"Rechenmaschine\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rechenmaschine\">Rechenmaschine<\/a>\u00a0f\u00fcr allgemeine Anwendungen. Sie stammt von dem britischen Mathematikprofessor\u00a0<a title=\"Charles Babbage\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charles_Babbage\">Charles Babbage<\/a>\u00a0(1791\u20131871) und stellt einen wichtigen Schritt in der Geschichte des\u00a0<a title=\"Computer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Computer\">Computers<\/a> dar. Als\u00a0<a title=\"Computerprogramm\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Computerprogramm\">Programme<\/a>\u00a0gibt es tabellarische Darstellungen; ein Satz von 1837\/38 ist erhalten und enth\u00e4lt bereits das Beispiel f\u00fcr die Aufl\u00f6sung eines linearen Gleichungssystems, wie es von\u00a0<a title=\"Luigi Federico Menabrea\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luigi_Federico_Menabrea\">Luigi Federico Menabrea<\/a>\u00a01842 und\u00a0<a title=\"Ada Lovelace\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ada_Lovelace\">Ada Lovelace<\/a>\u00a01843 ver\u00f6ffentlicht wurde; von letzterer ist wohl das Beispiel der Berechnung der\u00a0<a title=\"Bernoulli-Zahl\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernoulli-Zahl\">Bernoulli-Zahlen<\/a>. (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Analytical_Engine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a>)<\/p>\n<p>Eine\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turingmaschine\"><b>Turingmaschine<\/b><\/a>\u00a0ist ein mathematisches\u00a0<a title=\"Modell\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Modell\">Modell<\/a>\u00a0der\u00a0<a title=\"Theoretische Informatik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theoretische_Informatik\">theoretischen Informatik<\/a>, das eine\u00a0<a title=\"Automat (Informatik)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Automat_(Informatik)\">abstrakte Maschine<\/a>\u00a0definiert. Bei diesem Rechnermodell werden nach festgelegten Regeln Manipulationen von\u00a0<a title=\"Zeichen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zeichen\">Zeichen<\/a>\u00a0vorgenommen. Die Turingmaschine ist benannt nach dem britischen Mathematiker\u00a0<a title=\"Alan Turing\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alan_Turing\">Alan Turing<\/a>, der sie 1936\/37 einf\u00fchrte. Turingmaschinen machen die Begriffe des\u00a0<a title=\"Algorithmus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Algorithmus\">Algorithmus<\/a>\u00a0und der\u00a0<a title=\"Berechenbarkeit\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berechenbarkeit\">Berechenbarkeit<\/a>\u00a0<a title=\"Mathematik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mathematik\">mathematisch<\/a> fassbar, das hei\u00dft, sie formalisieren diese Begriffe und bilden eines der Fundamente der <a title=\"Theoretische Informatik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theoretische_Informatik\">Theoretischen Informatik<\/a>. (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turingmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a>)<\/p>\n<div id=\"attachment_27\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-27\" id=\"z65de0e4c75cd\" class=\"in-list wp-image-27 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-300x150.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-300x150.png 300w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-768x384.png 768w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-65x33.png 65w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-225x113.png 225w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-350x175.png 350w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\">\n<p id=\"caption-attachment-27\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1.3 \u2013 1-Band-Turingmaschine: abstraktes Modell eines Rechners, der mit nur drei Operationen (Lesen, Schreiben und Kopf Bewegen) s\u00e4mtliche berechenbare Probleme l\u00f6sen kann<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"zcb8a10d74e20\" class=\"in-list\">1.3 \u2013 Bildtafeln<\/h1>\n<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n<div id=\"gallery-1\" class=\"gallery galleryid-37 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail\">\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon landscape\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/CD_Innenseite_bei_1000_fach.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/CD_Innenseite_bei_1000_fach-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-32\"><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-1-32\">\n\t\t\t\tCD Innenrand bei ca. 1000-facher Vergr\u00f6sserung, Auflicht.\n\t\t\t\t<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon landscape\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/schallplatte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/schallplatte-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-31\"><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-1-31\">\n\t\t\t\tAnalogsignal: Rillen einer Schallplatte, mit Nadel als Lesekopf, Elektronenmikroskopische Aufnahme\n\t\t\t\t<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon landscape\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/eniac-women-programmers_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/eniac-women-programmers_1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-357\"><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-1-357\">\n\t\t\t\tPatsy Simmers, holding ENIAC board; Gail Taylor, holding EDVAC board; Milly Beck, holding ORDVAC board; and Norma Stec, holding BRLESC-I board.\n\t\t\t\t<\/dd>\n<\/dl>\n<p><br style=\"clear: both\"><\/p>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon portrait\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/Alan_Turing_Aged_16.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/Alan_Turing_Aged_16-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-30\"><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-1-30\">\n\t\t\t\tAlan Turing\n\t\t\t\t<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon landscape\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-scaled-1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-scaled-1-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-36\"><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-1-36\">\n\t\t\t\t87C51 Mikrocontroller mit EPROM\n\t\t\t\t<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon landscape\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/Babbages_Analytical_Engine_1834-1871._9660574685.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/Babbages_Analytical_Engine_1834-1871._9660574685-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-35\"><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-1-35\">\n\t\t\t\tThis was the first fully-automatic calculating machine. British computing pioneer Charles Babbage (1791-1871) first conceived the idea of an advanced calculating machine to calculate and print mathematical tables in 1812. This machine, conceived by Babbage in 1834, was designed to evaluate any mathematical formula and to have even higher powers of analysis than his original Difference engine of the 1820s. Only part of the machine was completed before his death in 1871. This is a portion of the mill with a printing mechanism. Babbage was also a reformer, mathematician, philosopher, inventor and political economist.\n\t\t\t\t<\/dd>\n<\/dl>\n<p><br style=\"clear: both\"><\/p>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon portrait\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/Leibniz_binary_system_1703.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/Leibniz_binary_system_1703-150x150.png\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-33\"><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-1-33\">\n\t\t\t\tSeite aus \u201eExplication de l\u2019Arithm\u00e9tique Binaire\u201c, 1703 Gottfried Wilhelm Leibniz\n\t\t\t\t<\/dd>\n<\/dl>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon portrait\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/The-Jacquard-Loom-Rights-This-image-is-in-the-public-domain-From-The-Popular-Science.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-content\/uploads\/sites\/1961\/2024\/02\/The-Jacquard-Loom-Rights-This-image-is-in-the-public-domain-From-The-Popular-Science-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-34\"><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-1-34\">\n\t\t\t\tThe Jacquard Loom. Rights: This image is in the public domain. From: The Popular Science Monthly (New York: Popular Science Pub. Co., etc., 1891), http:\/\/archive.org\/details\/popularsciencemo39newy.\n\t\t\t\t<\/dd>\n<\/dl>\n<p>\t\t\t<br style=\"clear: both\">\n\t\t<\/p><\/div>\n<div class=\"glossary\"><span class=\"screen-reader-text\" id=\"definition\">definition<\/span><template id=\"term_37_232\"><div class=\"glossary__definition\" role=\"dialog\" data-id=\"term_37_232\"><div tabindex=\"-1\"><p>Ein Bin\u00e4rcode ist ein Code, in dem Informationen durch Sequenzen von zwei verschiedenen Symbolen (zum Beispiel 1\/0 oder wahr\/falsch) dargestellt werden.<\/p>\n<\/div><button><span aria-hidden=\"true\">\u00d7<\/span><span class=\"screen-reader-text\">Close definition<\/span><\/button><\/div><\/template><\/div>","protected":false},"author":8858,"menu_order":1,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"chapter-type":[],"contributor":[],"license":[],"class_list":["post-37","chapter","type-chapter","status-publish","hentry"],"part":24,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/37","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8858"}],"version-history":[{"count":33,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/37\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":513,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/37\/revisions\/513"}],"part":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/24"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/37\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37"}],"wp:term":[{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=37"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=37"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesignwip\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=37"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}