{"id":244,"date":"2022-03-02T21:25:40","date_gmt":"2022-03-02T21:25:40","guid":{"rendered":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/?post_type=chapter&#038;p=244"},"modified":"2024-02-16T15:28:25","modified_gmt":"2024-02-16T15:28:25","slug":"computer","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/chapter\/computer\/","title":{"raw":"Computer","rendered":"Computer"},"content":{"raw":"<h1 id=\"z1a6a33d6840c\" class=\"in-list\">Digitale Signale und Bin\u00e4rcode<\/h1>\r\n[caption id=\"attachment_595\" align=\"aligncenter\" width=\"300\"]<img id=\"zd97ce4b5bd3b\" class=\"in-list wp-image-595 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/digital_analog-copy-300x87.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"87\" \/> Kontinuierliche (analoge) und diskrete (digitale) Signale[\/caption]\r\n\r\nEin <strong>analoges Signal<\/strong> ist eine physikalische Gr\u00f6\u00dfe, die im Verlauf der Gr\u00f6\u00dfe (Amplitude) als auch im zeitlichen Verlauf kontinuierliche Werte annehmen kann.\r\n\r\n[pb_glossary id=\"1055\"]Ein <strong>digitales Signal<\/strong> [\/pb_glossary] (digitus: Finger, lat.) ist eine physikalische Gr\u00f6\u00dfe, die nur bestimmte diskrete Werte annehmen kann. Die Werte entsprechen der Anzahl der vordefinierten Zust\u00e4nde. Werden zwei Zust\u00e4nde definiert (0 und 1), dann handelt es sich um bin\u00e4re (digitale) Signale.\r\n\r\nEin [pb_glossary id=\"1053\"]<strong>Bin\u00e4rcode<\/strong>[\/pb_glossary] ist ein Code, in dem Informationen durch Sequenzen von zwei verschiedenen Symbolen (zum Beispiel 1\/0 oder wahr\/falsch) dargestellt werden. Die Bezeichnung leitet sich von der lateinischen Vorsilbe bi ab, welche die Bedeutung zwei oder doppelt hat.\r\n\r\n[embed]https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zELAfmp3fXY[\/embed]\r\n\r\n[caption id=\"attachment_659\" align=\"aligncenter\" width=\"180\"]<img id=\"z76b6aabfedd8\" class=\"in-list wp-image-659 size-full\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Wikipedia_in_binary.gif\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"35\" \/> Bin\u00e4re Darstellung des Wortes \u201eWikipedia\u201c[\/caption]\r\n\r\nIm weiteren Sinne war Leibniz wegbereitend f\u00fcr die Rechenmaschine im heutigen Sinne, den Computer. Er entdeckte, dass sich Rechenprozesse viel einfacher mit einer bin\u00e4ren Zahlencodierung durchf\u00fchren lassen, und ferner, dass sich mittels des bin\u00e4ren Zahlencodes die Prinzipien der Arithmetik mit den Prinzipien der Logik verkn\u00fcpfen lassen (siehe De progressione Dyadica, 1679; oder Explication de l\u2019Arithmetique Binaire, 1703). Die hier erforschten Prinzipien wurden erst 230 Jahre sp\u00e4ter in der Konstruktion von Rechenmaschinen eingesetzt (z. B. bei der Zuse Z1). Leibniz hatte beim Bau einer Rechenmaschine, anders als fr\u00fchere Erfinder, eher philosophische Motive. Mit dem viel bem\u00fchten Zitat, es sei \u201eausgezeichneter Menschen unw\u00fcrdig, gleich Sklaven Stunden zu verlieren mit Berechnungen\u201c, wird eine Grenze zwischen Mensch und Maschine gezogen. Dem Erfindergeist (Freiheit, Spontaneit\u00e4t und Vernunft) als das spezifisch Menschliche wird das Mechanische der technisch-nat\u00fcrlichen Kausalit\u00e4t gegen\u00fcbergestellt.\r\n<div>\r\n<div class=\"textbox tbverweis\">\r\n<div>\r\n\r\n\u201e<em>Es ist unw\u00fcrdig, die Zeit von hervorragenden Leuten mit knechtischen Rechenarbeiten zu verschwenden, weil bei Einsatz einer Maschine auch der Einf\u00e4ltigste die Ergebnisse sicher hinschreiben kann.\u201c<\/em>\r\n\r\n<\/div>\r\nGottfried Wilhelm Leibniz\r\n\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\nBin\u00e4rcodes bilden auf Grund ihrer Einfachheit in aller Regel die Grundlage f\u00fcr die Verarbeitung digitaler Informationen und werden deshalb h\u00e4ufig im Zusammenhang mit deren Verarbeitung genannt; \u201eComputer funktionieren mit diesem Code\u201c.\r\n\r\nViele der Bin\u00e4rcode-Arten sind im Gebiet der Informationstechnik entstanden und werden dort verwendet; der Ausdruck \u201eBin\u00e4rcode\u201c wird im Computer-Sprachgebrauch auch als Synonym f\u00fcr Maschinencode, Maschinenprogramm oder Maschinensprache verwendet.\r\n<h1 id=\"z178ab96e1748\" class=\"in-list\">Vom Jacquard Webstuhl zur Rechenmaschine<\/h1>\r\nAls\u00a0<b>Jacquardwebstuhl<\/b>\u00a0bezeichnet man den von\u00a0<a title=\"Joseph-Marie Jacquard\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joseph-Marie_Jacquard\">Joseph-Marie Jacquard<\/a>\u00a0weiterentwickelten\u00a0<a title=\"Webstuhl\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Webstuhl\">Webstuhl<\/a>. Beim urspr\u00fcnglichen Jacquardwebstuhl wurden die Platinenbewegungen durch <a title=\"Lochkarte\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lochkarte\">Lochkarten<\/a> gesteuert. Dies war eine der ersten bekannten Anwendungen der Lochkartentechnik \u00fcberhaupt. Zur <strong>Hardware<\/strong>, dem Webstuhl, haben wir hier also erstmals eine <strong>Software<\/strong>, die Lochkarte, die die Hardware steuern kann. Die meisten neueren Einrichtungen arbeiten mit elektromagnetischer \u00dcbertragung der vom Computer gegebenen Steuerungsimpulse. Diese Verwendung von austauschbaren Lochkarten zur Steuerung einer Abfolge von Vorg\u00e4ngen gilt als wichtiger Schritt in der Geschichte der Computerhardware und hat die Analytical Engine von Charles Babbage inspiriert.\r\n\r\nDie <b>Analytical Engine<\/b>\u00a0(<a title=\"Englische Sprache\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Englische_Sprache\">englisch<\/a>\u00a0f\u00fcr\u00a0<i>Analytische Maschine<\/i><sup id=\"cite_ref-heiseonline_3315325_1-0\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Analytical_Engine#cite_note-heiseonline_3315325-1\">[1]<\/a><\/sup>) ist der Entwurf einer mechanischen <a title=\"Rechenmaschine\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rechenmaschine\">Rechenmaschine<\/a>\u00a0f\u00fcr allgemeine Anwendungen. Sie stammt von dem britischen Mathematikprofessor\u00a0<a title=\"Charles Babbage\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charles_Babbage\">Charles Babbage<\/a>\u00a0(1791\u20131871) und stellt einen wichtigen Schritt in der Geschichte des\u00a0<a title=\"Computer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Computer\">Computers<\/a> dar.\r\n\r\nAls\u00a0<a title=\"Computerprogramm\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Computerprogramm\">Programme<\/a>\u00a0gibt es tabellarische Darstellungen; ein Satz von 1837\/38 ist erhalten und enth\u00e4lt bereits das Beispiel f\u00fcr die Aufl\u00f6sung eines linearen Gleichungssystems, wie es von\u00a0<a title=\"Luigi Federico Menabrea\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luigi_Federico_Menabrea\">Luigi Federico Menabrea<\/a>\u00a01842 und\u00a0<a title=\"Ada Lovelace\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ada_Lovelace\">Ada Lovelace<\/a>\u00a01843 ver\u00f6ffentlicht wurde; von letzterer ist wohl das Beispiel der Berechnung der\u00a0<a title=\"Bernoulli-Zahl\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernoulli-Zahl\">Bernoulli-Zahlen<\/a>.\r\n\r\nEine\u00a0<b>Turingmaschine<\/b>\u00a0ist ein mathematisches\u00a0<a title=\"Modell\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Modell\">Modell<\/a>\u00a0der\u00a0<a title=\"Theoretische Informatik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theoretische_Informatik\">theoretischen Informatik<\/a>, das eine\u00a0<a title=\"Automat (Informatik)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Automat_(Informatik)\">abstrakte Maschine<\/a>\u00a0definiert. Bei diesem Rechnermodell werden nach festgelegten Regeln Manipulationen von\u00a0<a title=\"Zeichen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zeichen\">Zeichen<\/a>\u00a0vorgenommen. Die Turingmaschine ist benannt nach dem britischen Mathematiker\u00a0<a title=\"Alan Turing\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alan_Turing\">Alan Turing<\/a>, der sie 1936\/37 einf\u00fchrte. Turingmaschinen machen die Begriffe des\u00a0<a title=\"Algorithmus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Algorithmus\">Algorithmus<\/a>\u00a0und der\u00a0<a title=\"Berechenbarkeit\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berechenbarkeit\">Berechenbarkeit<\/a>\u00a0<a title=\"Mathematik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mathematik\">mathematisch<\/a> fassbar, das hei\u00dft, sie formalisieren diese Begriffe und bilden eines der Fundamente der <a title=\"Theoretische Informatik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theoretische_Informatik\">Theoretischen Informatik<\/a>.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_232\" align=\"aligncenter\" width=\"300\"]<img id=\"z65de0e4c75cd\" class=\"in-list wp-image-232 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-300x150.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/> 1-Band-Turingmaschine: abstraktes Modell eines Rechners, der mit nur drei Operationen (Lesen, Schreiben und Kopf Bewegen) s\u00e4mtliche berechenbare Probleme l\u00f6sen kann[\/caption]\r\n\r\n<div class=\"r-1oszu61 r-1xc7w19 r-1phboty r-1yadl64 r-deolkf r-6koalj r-1ro0kt6 r-eqz5dr r-16y2uox r-1wbh5a2 r-crgep1 r-ifefl9 r-bcqeeo r-t60dpp r-bnwqim r-417010\" data-block-content=\"a40775f237d54b51af8393242c341b65\">\r\n<h1 id=\"zcb8a10d74e20\" class=\"in-list\">Bildtafeln<\/h1>\r\n[caption id=\"attachment_258\" align=\"aligncenter\" width=\"206\"]<img id=\"z50e73d51e039\" class=\"in-list wp-image-258 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Leibniz-206x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"300\" \/> Gottfried Wilhelm Leibniz. Portrait by the French engraver Pierre Savart (1737-1780) from Leibniz (Gottfried Wilhelm), Opera omnia, nunc primum collecta, in Classes distributa\u2026 (1768).[\/caption]\r\n\r\n[caption id=\"attachment_682\" align=\"aligncenter\" width=\"189\"]<img id=\"z111bb03b64f0\" class=\"size-medium wp-image-682\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Ada_Lovelace-189x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"300\" \/> Abgebildete Person: Ada Lovelace Ada Augusta Byron, einzige Tochter von Lord Byron. Heiratet William King im Jahre 1835. Sie wurden Graf und Gr\u00e4fin von Lovelace im Jahre 1838. Ada Lovelace war eine begeisterte Mathematikerin und wird oft als erste Computer-Programmiererin angesehen, nachdem sie einen Algorithmus f\u00fcr die Analytical Engine von Charles Babbage schrieb.[\/caption]\r\n\r\n[caption id=\"attachment_234\" align=\"aligncenter\" width=\"220\"]<img id=\"zcb02aea3e785\" class=\"in-list wp-image-234 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/Alan_Turing_Aged_16-220x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"300\" \/> Passport photo of Alan Turing at age 16[\/caption]\r\n\r\n[caption id=\"attachment_222\" align=\"aligncenter\" width=\"300\"]<img id=\"z19ac5d697ff3\" class=\"in-list wp-image-222 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/schallplatte-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" \/> Elektronenmikroskopische Aufnahme einer Plattennadel[\/caption]\r\n\r\n[caption id=\"attachment_225\" align=\"aligncenter\" width=\"300\"]<img id=\"z47dfb9285577\" class=\"in-list wp-image-225 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/CD_Innenseite_bei_1000_fach-300x218.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"218\" \/> CD Innenrand bei ca. 1000 fach, Auflicht.[\/caption]\r\n\r\n[caption id=\"attachment_255\" align=\"aligncenter\" width=\"223\"]<img id=\"za923329063d8\" class=\"in-list wp-image-255 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Leibniz_binary_system_1703-223x300.png\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" \/> Seite aus \u201eExplication de l\u2019Arithm\u00e9tique Binaire\u201c, 1703 Gottfried Wilhelm Leibniz - Acad\u00e9mie des sciences de Paris, 1703, sur Gallica. Gerhardt's Leibnizens mathematsche Schriften, Band 7, p. 224, sur Gallica and on WikiCommons. On Wikisource : Explication de l'arithm\u00e9tique binaire. Table of the numbers 0 to 32 in binary figures from the Leibniz's paper Explication de l'arithm\u00e9tique binaire, qui se sert des seuls caract\u00e8res 0 et 1, avec des remarques sur son utilit\u00e9, et sur ce qu'elle donne le sens des anciennes figures chinoises de Fohy.[\/caption]\r\n\r\n[caption id=\"attachment_236\" align=\"aligncenter\" width=\"209\"]<img id=\"zb8ad89a760be\" class=\"in-list wp-image-236 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/The-Jacquard-Loom-Rights-This-image-is-in-the-public-domain-From-The-Popular-Science-209x300.jpg\" alt=\"\" width=\"209\" height=\"300\" \/> The Jacquard Loom. Rights: This image is in the public domain. From: The Popular Science Monthly (New York: Popular Science Pub. Co., etc., 1891), http:\/\/archive.org\/details\/popularsciencemo39newy.[\/caption]\r\n\r\n<div class=\"mceTemp\"><\/div>\r\n\r\n[caption id=\"attachment_253\" align=\"aligncenter\" width=\"300\"]<img id=\"zf218925a1346\" class=\"in-list wp-image-253 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Babbages_Analytical_Engine_1834-1871._9660574685-300x235.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"235\" \/> This was the first fully-automatic calculating machine. British computing pioneer Charles Babbage (1791-1871) first conceived the idea of an advanced calculating machine to calculate and print mathematical tables in 1812. This machine, conceived by Babbage in 1834, was designed to evaluate any mathematical formula and to have even higher powers of analysis than his original Difference engine of the 1820s. Only part of the machine was completed before his death in 1871. This is a portion of the mill with a printing mechanism. Babbage was also a reformer, mathematician, philosopher, inventor and political economist.[\/caption]\r\n\r\n[caption id=\"attachment_689\" align=\"aligncenter\" width=\"300\"]<img id=\"z5c95988dfbc3\" class=\"size-medium wp-image-689\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-300x262.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"262\" \/> 87C51 Mikrocontroller mit EPROM[\/caption]\r\n\r\n<\/div>\r\n<div class=\"mceTemp\"><\/div>","rendered":"<h1 id=\"z1a6a33d6840c\" class=\"in-list\">1.1 \u2013 Digitale Signale und Bin\u00e4rcode<\/h1>\n<div id=\"attachment_595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-595\" id=\"zd97ce4b5bd3b\" class=\"in-list wp-image-595 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/digital_analog-copy-300x87.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"87\" srcset=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/digital_analog-copy-300x87.png 300w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/digital_analog-copy-1024x295.png 1024w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/digital_analog-copy-768x222.png 768w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/digital_analog-copy-65x19.png 65w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/digital_analog-copy-225x65.png 225w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/digital_analog-copy-350x101.png 350w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/digital_analog-copy.png 1040w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\">\n<p id=\"caption-attachment-595\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1.1 \u2013 Kontinuierliche (analoge) und diskrete (digitale) Signale<\/p>\n<\/div>\n<p>Ein <strong>analoges Signal<\/strong> ist eine physikalische Gr\u00f6\u00dfe, die im Verlauf der Gr\u00f6\u00dfe (Amplitude) als auch im zeitlichen Verlauf kontinuierliche Werte annehmen kann.<\/p>\n<p><a class=\"glossary-term\" aria-haspopup=\"dialog\" aria-describedby=\"definition\" href=\"#term_244_1055\">Ein <strong>digitales Signal<\/strong> <\/a> (digitus: Finger, lat.) ist eine physikalische Gr\u00f6\u00dfe, die nur bestimmte diskrete Werte annehmen kann. Die Werte entsprechen der Anzahl der vordefinierten Zust\u00e4nde. Werden zwei Zust\u00e4nde definiert (0 und 1), dann handelt es sich um bin\u00e4re (digitale) Signale.<\/p>\n<p>Ein <a class=\"glossary-term\" aria-haspopup=\"dialog\" aria-describedby=\"definition\" href=\"#term_244_1053\"><strong>Bin\u00e4rcode<\/strong><\/a> ist ein Code, in dem Informationen durch Sequenzen von zwei verschiedenen Symbolen (zum Beispiel 1\/0 oder wahr\/falsch) dargestellt werden. Die Bezeichnung leitet sich von der lateinischen Vorsilbe bi ab, welche die Bedeutung zwei oder doppelt hat.<\/p>\n<div class=\"video-container\" style=\"padding-bottom:75%\"><iframe loading=\"lazy\" id=\"oembed-1\" title=\"Binary Counter\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/zELAfmp3fXY?feature=oembed&amp;rel=0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/div>\n<div id=\"attachment_659\" style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-659\" id=\"z76b6aabfedd8\" class=\"in-list wp-image-659 size-full\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Wikipedia_in_binary.gif\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"35\">\n<p id=\"caption-attachment-659\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1.2 \u2013 Bin\u00e4re Darstellung des Wortes \u201eWikipedia\u201c<\/p>\n<\/div>\n<p>Im weiteren Sinne war Leibniz wegbereitend f\u00fcr die Rechenmaschine im heutigen Sinne, den Computer. Er entdeckte, dass sich Rechenprozesse viel einfacher mit einer bin\u00e4ren Zahlencodierung durchf\u00fchren lassen, und ferner, dass sich mittels des bin\u00e4ren Zahlencodes die Prinzipien der Arithmetik mit den Prinzipien der Logik verkn\u00fcpfen lassen (siehe De progressione Dyadica, 1679; oder Explication de l\u2019Arithmetique Binaire, 1703). Die hier erforschten Prinzipien wurden erst 230 Jahre sp\u00e4ter in der Konstruktion von Rechenmaschinen eingesetzt (z. B. bei der Zuse Z1). Leibniz hatte beim Bau einer Rechenmaschine, anders als fr\u00fchere Erfinder, eher philosophische Motive. Mit dem viel bem\u00fchten Zitat, es sei \u201eausgezeichneter Menschen unw\u00fcrdig, gleich Sklaven Stunden zu verlieren mit Berechnungen\u201c, wird eine Grenze zwischen Mensch und Maschine gezogen. Dem Erfindergeist (Freiheit, Spontaneit\u00e4t und Vernunft) als das spezifisch Menschliche wird das Mechanische der technisch-nat\u00fcrlichen Kausalit\u00e4t gegen\u00fcbergestellt.<\/p>\n<div>\n<div class=\"textbox tbverweis\">\n<div>\n<p>\u201e<em>Es ist unw\u00fcrdig, die Zeit von hervorragenden Leuten mit knechtischen Rechenarbeiten zu verschwenden, weil bei Einsatz einer Maschine auch der Einf\u00e4ltigste die Ergebnisse sicher hinschreiben kann.\u201c<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p>Gottfried Wilhelm Leibniz<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Bin\u00e4rcodes bilden auf Grund ihrer Einfachheit in aller Regel die Grundlage f\u00fcr die Verarbeitung digitaler Informationen und werden deshalb h\u00e4ufig im Zusammenhang mit deren Verarbeitung genannt; \u201eComputer funktionieren mit diesem Code\u201c.<\/p>\n<p>Viele der Bin\u00e4rcode-Arten sind im Gebiet der Informationstechnik entstanden und werden dort verwendet; der Ausdruck \u201eBin\u00e4rcode\u201c wird im Computer-Sprachgebrauch auch als Synonym f\u00fcr Maschinencode, Maschinenprogramm oder Maschinensprache verwendet.<\/p>\n<h1 id=\"z178ab96e1748\" class=\"in-list\">1.2 \u2013 Vom Jacquard Webstuhl zur Rechenmaschine<\/h1>\n<p>Als\u00a0<b>Jacquardwebstuhl<\/b>\u00a0bezeichnet man den von\u00a0<a title=\"Joseph-Marie Jacquard\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joseph-Marie_Jacquard\">Joseph-Marie Jacquard<\/a>\u00a0weiterentwickelten\u00a0<a title=\"Webstuhl\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Webstuhl\">Webstuhl<\/a>. Beim urspr\u00fcnglichen Jacquardwebstuhl wurden die Platinenbewegungen durch <a title=\"Lochkarte\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lochkarte\">Lochkarten<\/a> gesteuert. Dies war eine der ersten bekannten Anwendungen der Lochkartentechnik \u00fcberhaupt. Zur <strong>Hardware<\/strong>, dem Webstuhl, haben wir hier also erstmals eine <strong>Software<\/strong>, die Lochkarte, die die Hardware steuern kann. Die meisten neueren Einrichtungen arbeiten mit elektromagnetischer \u00dcbertragung der vom Computer gegebenen Steuerungsimpulse. Diese Verwendung von austauschbaren Lochkarten zur Steuerung einer Abfolge von Vorg\u00e4ngen gilt als wichtiger Schritt in der Geschichte der Computerhardware und hat die Analytical Engine von Charles Babbage inspiriert.<\/p>\n<p>Die <b>Analytical Engine<\/b>\u00a0(<a title=\"Englische Sprache\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Englische_Sprache\">englisch<\/a>\u00a0f\u00fcr\u00a0<i>Analytische Maschine<\/i><sup id=\"cite_ref-heiseonline_3315325_1-0\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Analytical_Engine#cite_note-heiseonline_3315325-1\">[1]<\/a><\/sup>) ist der Entwurf einer mechanischen <a title=\"Rechenmaschine\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rechenmaschine\">Rechenmaschine<\/a>\u00a0f\u00fcr allgemeine Anwendungen. Sie stammt von dem britischen Mathematikprofessor\u00a0<a title=\"Charles Babbage\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charles_Babbage\">Charles Babbage<\/a>\u00a0(1791\u20131871) und stellt einen wichtigen Schritt in der Geschichte des\u00a0<a title=\"Computer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Computer\">Computers<\/a> dar.<\/p>\n<p>Als\u00a0<a title=\"Computerprogramm\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Computerprogramm\">Programme<\/a>\u00a0gibt es tabellarische Darstellungen; ein Satz von 1837\/38 ist erhalten und enth\u00e4lt bereits das Beispiel f\u00fcr die Aufl\u00f6sung eines linearen Gleichungssystems, wie es von\u00a0<a title=\"Luigi Federico Menabrea\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luigi_Federico_Menabrea\">Luigi Federico Menabrea<\/a>\u00a01842 und\u00a0<a title=\"Ada Lovelace\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ada_Lovelace\">Ada Lovelace<\/a>\u00a01843 ver\u00f6ffentlicht wurde; von letzterer ist wohl das Beispiel der Berechnung der\u00a0<a title=\"Bernoulli-Zahl\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernoulli-Zahl\">Bernoulli-Zahlen<\/a>.<\/p>\n<p>Eine\u00a0<b>Turingmaschine<\/b>\u00a0ist ein mathematisches\u00a0<a title=\"Modell\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Modell\">Modell<\/a>\u00a0der\u00a0<a title=\"Theoretische Informatik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theoretische_Informatik\">theoretischen Informatik<\/a>, das eine\u00a0<a title=\"Automat (Informatik)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Automat_(Informatik)\">abstrakte Maschine<\/a>\u00a0definiert. Bei diesem Rechnermodell werden nach festgelegten Regeln Manipulationen von\u00a0<a title=\"Zeichen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zeichen\">Zeichen<\/a>\u00a0vorgenommen. Die Turingmaschine ist benannt nach dem britischen Mathematiker\u00a0<a title=\"Alan Turing\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alan_Turing\">Alan Turing<\/a>, der sie 1936\/37 einf\u00fchrte. Turingmaschinen machen die Begriffe des\u00a0<a title=\"Algorithmus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Algorithmus\">Algorithmus<\/a>\u00a0und der\u00a0<a title=\"Berechenbarkeit\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berechenbarkeit\">Berechenbarkeit<\/a>\u00a0<a title=\"Mathematik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mathematik\">mathematisch<\/a> fassbar, das hei\u00dft, sie formalisieren diese Begriffe und bilden eines der Fundamente der <a title=\"Theoretische Informatik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theoretische_Informatik\">Theoretischen Informatik<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_232\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-232\" id=\"z65de0e4c75cd\" class=\"in-list wp-image-232 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-300x150.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-300x150.png 300w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-768x384.png 768w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-65x33.png 65w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-225x113.png 225w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_-350x175.png 350w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/1024px-Turingmaschine.svg_.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\">\n<p id=\"caption-attachment-232\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1.3 \u2013 1-Band-Turingmaschine: abstraktes Modell eines Rechners, der mit nur drei Operationen (Lesen, Schreiben und Kopf Bewegen) s\u00e4mtliche berechenbare Probleme l\u00f6sen kann<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"r-1oszu61 r-1xc7w19 r-1phboty r-1yadl64 r-deolkf r-6koalj r-1ro0kt6 r-eqz5dr r-16y2uox r-1wbh5a2 r-crgep1 r-ifefl9 r-bcqeeo r-t60dpp r-bnwqim r-417010\" data-block-content=\"a40775f237d54b51af8393242c341b65\">\n<h1 id=\"zcb8a10d74e20\" class=\"in-list\">1.3 \u2013 Bildtafeln<\/h1>\n<div id=\"attachment_258\" style=\"width: 216px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-258\" id=\"z50e73d51e039\" class=\"in-list wp-image-258 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Leibniz-206x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Leibniz-206x300.jpeg 206w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Leibniz-65x95.jpeg 65w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Leibniz-225x327.jpeg 225w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Leibniz-350x509.jpeg 350w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Leibniz.jpeg 517w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\">\n<p id=\"caption-attachment-258\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1.4 \u2013 Gottfried Wilhelm Leibniz. Portrait by the French engraver Pierre Savart (1737-1780) from Leibniz (Gottfried Wilhelm), Opera omnia, nunc primum collecta, in Classes distributa\u2026 (1768).<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"attachment_682\" style=\"width: 199px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-682\" id=\"z111bb03b64f0\" class=\"size-medium wp-image-682\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Ada_Lovelace-189x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Ada_Lovelace-189x300.jpeg 189w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Ada_Lovelace-645x1024.jpeg 645w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Ada_Lovelace-768x1219.jpeg 768w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Ada_Lovelace-968x1536.jpeg 968w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Ada_Lovelace-65x103.jpeg 65w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Ada_Lovelace-225x357.jpeg 225w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Ada_Lovelace-350x555.jpeg 350w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Ada_Lovelace.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\">\n<p id=\"caption-attachment-682\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1.5 \u2013 Abgebildete Person: Ada Lovelace Ada Augusta Byron, einzige Tochter von Lord Byron. Heiratet William King im Jahre 1835. Sie wurden Graf und Gr\u00e4fin von Lovelace im Jahre 1838. Ada Lovelace war eine begeisterte Mathematikerin und wird oft als erste Computer-Programmiererin angesehen, nachdem sie einen Algorithmus f\u00fcr die Analytical Engine von Charles Babbage schrieb.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"attachment_234\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-234\" id=\"zcb02aea3e785\" class=\"in-list wp-image-234 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/Alan_Turing_Aged_16-220x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/Alan_Turing_Aged_16-220x300.jpeg 220w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/Alan_Turing_Aged_16-65x88.jpeg 65w, 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style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-225\" id=\"z47dfb9285577\" class=\"in-list wp-image-225 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/CD_Innenseite_bei_1000_fach-300x218.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/CD_Innenseite_bei_1000_fach-300x218.jpeg 300w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/CD_Innenseite_bei_1000_fach-1024x743.jpeg 1024w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/CD_Innenseite_bei_1000_fach-768x557.jpeg 768w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/CD_Innenseite_bei_1000_fach-65x47.jpeg 65w, 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Acad\u00e9mie des sciences de Paris, 1703, sur Gallica. Gerhardt\u2019s Leibnizens mathematsche Schriften, Band 7, p. 224, sur Gallica and on WikiCommons. On Wikisource : Explication de l\u2019arithm\u00e9tique binaire. Table of the numbers 0 to 32 in binary figures from the Leibniz\u2019s paper Explication de l\u2019arithm\u00e9tique binaire, qui se sert des seuls caract\u00e8res 0 et 1, avec des remarques sur son utilit\u00e9, et sur ce qu\u2019elle donne le sens des anciennes figures chinoises de Fohy.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"attachment_236\" style=\"width: 219px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-236\" id=\"zb8ad89a760be\" class=\"in-list wp-image-236 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/The-Jacquard-Loom-Rights-This-image-is-in-the-public-domain-From-The-Popular-Science-209x300.jpg\" alt=\"\" width=\"209\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/The-Jacquard-Loom-Rights-This-image-is-in-the-public-domain-From-The-Popular-Science-209x300.jpg 209w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/The-Jacquard-Loom-Rights-This-image-is-in-the-public-domain-From-The-Popular-Science-715x1024.jpg 715w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/The-Jacquard-Loom-Rights-This-image-is-in-the-public-domain-From-The-Popular-Science-768x1100.jpg 768w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/The-Jacquard-Loom-Rights-This-image-is-in-the-public-domain-From-The-Popular-Science-65x93.jpg 65w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/The-Jacquard-Loom-Rights-This-image-is-in-the-public-domain-From-The-Popular-Science-225x322.jpg 225w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/The-Jacquard-Loom-Rights-This-image-is-in-the-public-domain-From-The-Popular-Science-350x502.jpg 350w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/02\/The-Jacquard-Loom-Rights-This-image-is-in-the-public-domain-From-The-Popular-Science.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\">\n<p id=\"caption-attachment-236\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1.10 \u2013 The Jacquard Loom. Rights: This image is in the public domain. From: The Popular Science Monthly (New York: Popular Science Pub. Co., etc., 1891), http:\/\/archive.org\/details\/popularsciencemo39newy.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<div id=\"attachment_253\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-253\" id=\"zf218925a1346\" class=\"in-list wp-image-253 size-medium\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Babbages_Analytical_Engine_1834-1871._9660574685-300x235.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Babbages_Analytical_Engine_1834-1871._9660574685-300x235.jpg 300w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Babbages_Analytical_Engine_1834-1871._9660574685-1024x801.jpg 1024w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Babbages_Analytical_Engine_1834-1871._9660574685-768x601.jpg 768w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Babbages_Analytical_Engine_1834-1871._9660574685-65x51.jpg 65w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Babbages_Analytical_Engine_1834-1871._9660574685-225x176.jpg 225w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Babbages_Analytical_Engine_1834-1871._9660574685-350x274.jpg 350w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/Babbages_Analytical_Engine_1834-1871._9660574685.jpg 1250w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\">\n<p id=\"caption-attachment-253\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1.11 \u2013 This was the first fully-automatic calculating machine. British computing pioneer Charles Babbage (1791-1871) first conceived the idea of an advanced calculating machine to calculate and print mathematical tables in 1812. This machine, conceived by Babbage in 1834, was designed to evaluate any mathematical formula and to have even higher powers of analysis than his original Difference engine of the 1820s. Only part of the machine was completed before his death in 1871. This is a portion of the mill with a printing mechanism. Babbage was also a reformer, mathematician, philosopher, inventor and political economist.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"attachment_689\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-689\" id=\"z5c95988dfbc3\" class=\"size-medium wp-image-689\" src=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-300x262.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-300x262.jpeg 300w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-1024x893.jpeg 1024w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-768x670.jpeg 768w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-1536x1339.jpeg 1536w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-2048x1786.jpeg 2048w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-65x57.jpeg 65w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-225x196.jpeg 225w, https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-content\/uploads\/sites\/1277\/2022\/03\/EPROM-Microcontroller_Intel_87C51_chip-350x305.jpeg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\">\n<p id=\"caption-attachment-689\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1.12 \u2013 87C51 Mikrocontroller mit EPROM<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<div class=\"glossary\"><span class=\"screen-reader-text\" id=\"definition\">definition<\/span><template id=\"term_244_1055\"><div class=\"glossary__definition\" role=\"dialog\" data-id=\"term_244_1055\"><div tabindex=\"-1\"><p>Ein digitales Signal (digitus: Finger, lat.) ist eine physikalische Gr\u00f6\u00dfe, die nur bestimmte diskrete Werte annehmen kann. Die Werte entsprechen der Anzahl der vereinbarten Zust\u00e4nde. Werden zwei Zust\u00e4nde vereinbart, dann handelt es sich um bin\u00e4re (digitale) Signale.<\/p>\n<\/div><button><span aria-hidden=\"true\">\u00d7<\/span><span class=\"screen-reader-text\">Close definition<\/span><\/button><\/div><\/template><template id=\"term_244_1053\"><div class=\"glossary__definition\" role=\"dialog\" data-id=\"term_244_1053\"><div tabindex=\"-1\"><p>Ein Bin\u00e4rcode ist ein Code, in dem Informationen durch Sequenzen von zwei verschiedenen Symbolen (zum Beispiel 1\/0 oder wahr\/falsch) dargestellt werden.<\/p>\n<\/div><button><span aria-hidden=\"true\">\u00d7<\/span><span class=\"screen-reader-text\">Close definition<\/span><\/button><\/div><\/template><\/div>","protected":false},"author":6311,"menu_order":1,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"chapter-type":[],"contributor":[],"license":[],"class_list":["post-244","chapter","type-chapter","status-publish","hentry"],"part":3,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6311"}],"version-history":[{"count":54,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/244\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2158,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/244\/revisions\/2158"}],"part":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/3"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/244\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=244"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=244"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-prd.let.ethz.ch\/computationaldesigniii\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}